I AM A LIVING BOOK

Bei einer Sitzung mit dem Team der Newmarket Public Library erzählte ich meine Geschichte aus Basel.
Die Geschichte, die mich damals meine beiden Firmen, mein Vermögen – und beinahe auch mein Selbstbewusstsein – gekostet hat.
Nach zweieinhalb Jahren täglicher Zusammenarbeit mit einem Narzissten und kriminellen Genie war vom alten Christian Wehrli nicht mehr viel übrig.
Doch fünf Menschen haben mich damals vom mentalen Zusammenbruch gerettet.
Sie haben mir vertraut – und mir Mut gemacht, aus der Asche aufzustehen.
Das werde ich diesen fünf wunderbaren Menschen nie vergessen.
Ich will nur zwei davon erwähnen: meine Schwester Esther und mein Freund Don Ierullo.
Nach der Sitzung fragte mich Lisa von der Library, ob ich als lebendes Buch meine Geschichte einmal einem Publikum erzählen würde.
Solche Fragen kennen nur eine Antwort:
Natürlich will ich das!
Es ist schade, dass du nicht hier bist – um mich, das lebende Buch, auszuleihen.
Vielleicht lässt sich ja die Basler GGG auf ein ähnliches Experiment mit einer Menschlichen Bibliothek ein.
Who knows?
Ursprünglich erschienen auf canachris.ca

